Tag 5: Junge Gegend, Yoyogi-Park

Tokios Jugendliche treffen sich an einem trendigen Ort.

Wir haben lange mit uns selbst gerungen, doch es blieb ohne Erfolg: Wir konnten uns nicht selbst dazu überzeugen, um 03:45 Uhr aufzustehen, um den tokioter Fischmarkt zu besuchen.


Vielleicht beim nächsten Mal, wenn wir hier sind - am Ende unserer Rundreise. Immerhin soll es sehr sehenswert sein.

Wie eine andere Welt im Yoyogi-Park

Heute lassen wir uns noch mehr Zeit als sonst, um aufzubrechen, denn irgendwie fehlt uns auch ohne den Fischmarkt der Schlaf. Eventuell auch Folgen des Jetlags? Immerhin liegen zwischen Deutschland und Japan sieben Stunden Zeitverschiebung.


Neben dem Ueno-Park ist der im Norden der Stadt gelegene Yoyogi-Park einer der wichtigsten Erholungsgebiete der Stadt und der näheren Umgebung. Glücklicherweise ist heute nicht viel los im Park - warum auch, an einem Dienstag Mittag bei regnerischem Wetter?


Im Park ist es sehr schattig, was im Sommer sehr angenehm ist. Zudem ist es ein sehr gut in Schuss gehaltener Park, der in seinem Inneren die kaiserlichen Gärten, mehrere Museen, Restaurants sowie Bäche und Seen beinhaltet.


Dabei ist die Atmosphäre im Park sehr angenehm. Vor allem die hoch gewachsenen Bäume und die riesigen Torii, also die Eingangstore zu shintoistischen Schreinen, verstrahlen Ruhe und Erhabenheit.


Kaiser Meijis Tempelanlage ist sicherlich großzügig und schön errichtet, doch im Vergleich zu anderen wichtigen Tempeln auch nicht besonders hervorstechend.

Für die Junggebliebenen

Der direkt an den Yoyogi-Park angrenzende Stadtteil Harajuku bietet viel Unterhaltung und mehrere Einkaufsmöglichkeiten, speziell für Jugendliche.


Hier gibt es Kaufhäuser, gefüllt nur mit Videospielen und Spieleautomaten, kleine und große Läden, die sich auf Süßigkeiten spezialisiert haben, Kinos und zuletzt viele Geschäfte, die moderne und erschwingliche Kleidung verkaufen. Kleidungsläden lassen sich sonst auch zuhauf im angrenzenden Stadtteil Shibuya finden.


Die Speisen, die hier verkauft werden, muten auch eher westlich und damit jugentlich an: Pfannkuchen mit Sahne und Früchten, Döner Kebab, Hamburger - diese Läden dominieren hier.

Fazit zur Unterkunft

Zum Schluss unseres Aufenthalts in Tokyo noch ein paar Worte zum Hotel.


Was uns gestört hat:

Die Lage. Es mag zwar für Geschäftsleute, die für eine Nacht in der Nähe des Flughafens übernachten müssen, praktisch sein, aber für normale Urlauber bringt es keine Vorteile, so weit weg von der Innenstadt zu übernachten.


Die Temperatur. Wir können uns zwar nicht darüber beschweren, dass die Klimaanlage nicht richtig funktioniert hat, doch sie ist viel zu kalt eingestellt auf allen Gängen, im Restaurant und in der Lobby. Brr!


Was uns gefallen hat:

Der Shuttle. Um in die Innenstadt zu kommen, lohnt sich die Fahrt mit der Einschienenbahn, die vom Flughafen aus verkehrt. Das Hotel stellt einen Shuttle, der morgens (ab 4 Uhr!) und abends zwischen zum Flughafen pendelt.


Das Frühstück. Ist günstig und beinhaltet japanische sowie westliche Kost.


Die Zimmer. Diese haben angemessene Preise und eine gute Ausstattung. Die Betten sind auch bequem.


Das Internet. Gratis in allen Zimmern verfügbar und mit einer Geschwindigkeit, von der ich zu Hause nur träumen kann. Ich habe hier eine Upload-Geschwindigkeit von über 1,1 Megabyte pro Sekunde! Sehr gut geeignet, um einen Blog zu führen oder einen VLOG hochzuladen. ;)

Kommentare

Welchen Eindruck habt ihr vom ersten Teil unserer Japan-Reise, in Tokyo? Welche Vorschläge für den Blog habt ihr?

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Kommentare: 2
  • #1

    jeab (Mittwoch, 26 August 2015 14:18)

    Wirklich ein schöner und informativer Blog! Weiter so!

  • #2

    Conni (Donnerstag, 27 August 2015 09:25)

    Ich wünsche euch noch viel Spaß,
    das was ihr bisher erlebt habt, hört sich großartig an.
    Ganz viele liebe Grüße von mir!!