Tag 4: Sunshine City, Tempel Senso-ji

Moderne und Klassik, beides in einer Stadt.

Schon seit dem ersten Tag unserer Ankunft steht der Senso-ji Tempel auf unserem Tagesplan, doch irgendwie...


Außerdem besichtigen wir heute einen weiteren, modernen Stadtteil, der ein wenig an Akihabara erinnert.

Oreo-Grüntee-Eiscreme in Ikebukuro

Der Bahnhof in Ikebukuro ist wieder ein unglaublich großer, mit mindestens vier Eingängen und vielen, vielen Gleisen.


Daher gelingt es uns auch nicht auf Anhieb, den richtigen Ausgang zu finden, der uns zum Parco-Kaufhaus führt. In diesem gibt es nämlich einen Fanshop zum Anime Neon Genesis Evangelion, den Isaac sehr zu schätzen weiß. Im Shop haben sie viele T-Shirts, Schuhe und Brillen im Angebot, allerdings auch Blöcke, Sticker, Buttons, Tassen, DVDs und Blu-Rays, Mappen, Süßigkeiten und vieles mehr. Als Fan dieser Serie ist ein Besuch hier unerlässlich.


Beim Schlendern durch die Stadt kommen wir an einer Eisdiele vorbei, die unsere Aufmerksamkeit einfängt. Im Reiseführer hatten wir schon gelesen, dass viele Eisdielen verrückte Eissorten verkaufen, zum Beispiel Qualleneis oder Rote-Bohnen-Eis.

Ganz so schlimm ist es hier doch nicht, sodass wir den Laden mit einer Kugel Oreo-Grüntee und einer Kugel Lila-Rosa-Zuckerwatte wieder verlassen können.

Plötzlich im Pokémon Center

In Ikebukuro wurden mehrere hohe Gebäude errichtet, die mittlerweile recht bekannt worden sind. Zum Beispiel das Sunshine City 60-Gebäude. Hier kann man mit einem Express-Aufzug bis auf die 60. Etage hochfahren und von dort den Ausblick genießen, allerdings nur, wenn das Observatorium überhaupt geöffnet hat.


Und leider hat dieses Observatorium heute nicht geöffnet. Stattdessen laufen wir ziellos durch ein Kaufhaus mit dem Namen alpa. Als wir die Rolltreppen nach oben fahren, finden wir uns plötzlich vor dem Eingang des Pokémon Center Mega Tokyo wieder! Hier gibt es alles, was das Herz von Pokémon-Fans höher schlagen lässt - viele Plüschtiere, Blöcke, Sticker, Brotdosen, Anhänger, Kartenspiele (siehe Bild), Accessoires oder Stifte.

Unglück mit dem Senso-ji

Obwohl es schon dunkel geworden ist, nehmen wir uns vor, heute noch den Senso-ji, einen berühmten Tempel in Tokio, zu besichtigen. Immerhin sind wir in den letzten Tagen aus Zeitmangel nie dazu gekommen.


Die Anreise gestaltet sich etwas schwieriger, da wir mit unserem Rail Pass das Pech haben, keine richtige Haltestelle in der Nähe des Tempels anfahren zu können. Stattdessen fahren wir die Haltestelle Ueno-Park an, die gut 2,6 Kilometer vom Tempel entfernt liegt.

Auf dem Rückweg überwinden wir unseren Geiz und fahren mit einem Zug der Privat-Gesellschaften.


Zu unserem Schrecken müssen wir feststellen, dass der Tempel, als wir um 20 Uhr ankommen, schon nicht mehr geöffnet hat. Man kann zwar bis an die Tore gehen, doch mehr ist nicht erlaubt. Das ist schade, denn von außen ist der Tempel atemberaubend schön und ich kann mir gut vorstellen, dass er von Innen auch sehr sehenswert ist.


Immerhin eine Attraktion ist auch spät noch durchzuführen: In der Nähe des Tempels gibt es einen Stand, bei dem man einen Stab ziehen muss, um seine Weissagung zu erhalten. In meinem Fall geht das Schicksal davon aus, dass ich nicht glücklich werde, die Menschen die ich suche, von mir weg gehen werden, Krankheiten mich plagen werden und so weiter.

Wow, ich hatte nicht damit gerechnet, dass diese Weissagungen wirklich so düster sein können.

Kommentare

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    jeab (Dienstag, 25 August 2015 08:04)

    Ich würde so lange einen Stab ziehen, bis irgendwas gutes raus kommt