Tag 3: Ueno-Park versus Electric City

Zwischen Naherholung und Stressfaktor.

Ein weiterer warmer, sonniger Tag. Wir stehen am Bahnhof des Flughafens Haneda - der näheste zu unserem Hotel - und machen eine neue Entdeckung zum tokioter Bahnsystem: Es gibt unterschiedlich schnelle Stadtbahnen.

 

Die Einschienenbahn, die uns täglich vom Flughafen zur Innenstadt bringt, haben wir bis jetzt in drei Ausführungen gesehen: "Local" ist die langsamste, "Rapid" hat weniger Haltestellen und "Express" überspringt sogar sechs Bahnhöfe am Stück. Interessanterweise kosten alle Bahnen das gleiche.

Schlendern im Ueno-Park

Der Ueno-Park bietet auf einer Größe von über 84 Hektar mehrere Museen, darunter das Tokyo National Museum oder das Nationalmuseum für Westliche Kunst, einen Schrein, zwei mit Seerosen überwachsene Weiher, ein Museum, ein Starbucks und natürliche viele Grünflächen.


Da heute Sonntag ist, befinden sich recht viele Besucher im Park, doch die Gehwege sind so breit angelegt, dass man sich nicht in die Quere kommt.


Im Tokyo National Museum bekommt man für den geringen Eintrittspreis von 620¥ direkt mehrere Ausstellungen zu sehen, die alle ihren Reiz haben. Im Hauptgebäude werden japanische Kunst und altertümliche Artefakte ausgestellt, die insgesamt schon sehenswert sind.

In einer anderen Ausstellung kann man die Kunst Koreas und Chinas bewundern, wieder in einer anderen die Schätze der Kaiserfamilien Japans bestaunen.


Weitläufig und gut ausgestattet ist auch der parkeigene Zoo, der sich unter den Besuchern großer Beliebtheit erfreut. Meine Empfehlung: Ein Besuch im "Mümmler-Haus" im Zoo, wo nachtaktive, sowie kleine Tiere zu sehen sind.

Für Technikverliebte und Anime-Fans: Akihabara

Wir benötigen einen neuen Adapter. Ich habe zwar in Deutschland einen dreipoligen Adapter für Japan gekauft, doch jetzt stellt sich heraus, dass manche Steckdosen nur zweipolig sind.


Es gibt in Tokyo einen Ort, an dem man seinen kompletten Elektronik-Einkauf tätigen kann: In Akihabara, der sogenannten "Electric City", finden sich mehr Technik-Läden, als man zählen könnte.

Wir werden auch schnell fündig in einem Elektro-Hochhaus. Aber VORSICHT beim Kauf eines Adapters! Manche passen zwar in japanische Steckdosen, lassen sich aber nicht in Japan verwenden.


In Akihabara gibt es außerdem Läden, die bis in den letzten Nanometer mit Anime- und Manga-Artikeln gefüllt sind. Ob One Piece-Figuren, Kartenspiele zu Dorarara oder Schwerter aus Sword Art Online, es gibt alles hier. Ein wahres Paradies für Sammler! Oder eine Hölle, wenn man es aus finanzieller Sicht betrachtet.

Kommentare

Habe heute einen Mückenstich bekommen, obwohl ich ein langärmliges Hemd anhatte. Und ihr so? Lasst es mich wissen!

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