Tag 2: Tokyo Tower, Ginza, Alltag

Hoch hinaus am ersten richtigen Tag.

Nach der ersten Nacht im Hotel bin ich sehr gespannt auf das japanisches Frühstück, das es am Buffet gibt.


Anscheinend wird in Japan in etwa das gleiche zu jeder Tageszeit gegessen. Nur gibt es beim Frühstück eher keine Nudeln oder gebratenes Fleisch, sondern mehr Gemüse und Beilagen. Gut, dass es auch westliches Frühstück gibt.

Kennst du schon den Eiffel… äh, Tokyo Tower?

Nach dem Frühstück steuern wir direkt die erste Sehenswürdigkeit an, den Tokyo Tower.

 

Mit seiner Höhe von annähernd 333 Metern und seiner roten Bemalung ist es nicht schwierig, den Turm zu finden. Ansonten ist das japanische Adressensystem der reinste Albtraum, da es nicht wie bei uns Straßennamen gibt, sondern jede Wohnung einer Region, einer Stadt, einem Bezirk, einem Block und einem Haus zugeordnet ist.

 

Wir besuchen die Aussichtsplattformen auf 150 und 250 Meter Höhe. Tatsächlich verschlägt einem der Ausblick von ganz oben den Atem.

Ansonsten bietet diese Sehenswürdigkeit noch mehrere, kleine Läden mit Souvenirs sowie eine Sonderausstellung namens "One Piece Tower".

 

Hierbei handelt es sich um eine Show, ein paar Attraktionen und ein Restaurant, die allesamt im Flair der Serie "One Piece" - in Japan sehr beliebt - gehalten sind. Gegen einen Aufschlag auf die Tickets von circa 1500¥ (circa 10,80€) können Besucher diese Ausstellung und die Restaurants besuchen.

Shoppingerlebnis "Ginza"

Ginza Shopping Meile, die viel Luxus und Prunk im Herzen Tokyos zu bieten hat.

Ein weiteres Postkarten-Motiv Tokios ist wohl die enorme Kreuzung im Shopping-Viertel Ginza. Hier gibt es gefühlt mehr Hochhäuser als in Manhatten und mehr luxoriöse Geschäfte als auf der Königsallee.


Das Viertel liegt ganz in der Nähe des Stadtzentrums und ist einfach mit der Bahn zu erreichen.

Praktisch jede Kleidungsmarke und viele Edelmarken, zum Beispiel Prada oder Mont Blanc, haben auf dieser sehr langen und sehr breiten Straße eine Niederlassung.


Tatsächlich ist es sehr angenehm, dass bis 18 Uhr auf der Straße keine Autos fahren dürfen, sodass sie als erweiterter Gehweg benutzt werden kann. Trotz der vielen Menschen wirkt die Straße nicht überfüllt.


Heute auf der Ginza mache ich das erste Mal Kontakt mit dem japanischen Verschnitt von H&M, GU. Dort gibt es auf fünf Etagen Basics für Männer und Frauen für wenig Geld. Sehr zu empfehlen, wenn man auf der Suche nach einfarbigen Kleidungsstücken ist.

Die Erfahrung mit den Automaten in Japan

An Bahnhöfen, an Straßenecken, an Flughäfen, in Restaurants, eigentlich überall stehen sie: Die Münzautomaten.


Häufig kann man hier Getränke kaufen, manchmal aber auch Süßigkeiten, Essen oder Spielzeug. Insbesondere die Getränke-Automaten sind sehr weit verbreitet.

Da wir im Sommer reisen, begrüße ich diese Automaten sehr, zumal sie nicht zu teuer sind: Eine Flasche Eistee mit 0,55 Litern Inhalt kostet hier zum Beispiel 140¥ (~1€).


In Restaurants werden sie benutzt, um Personal zu sparen: Die Gäste wählen am Automaten ihr Gericht aus, bezahlen und geben den Kassenbon dann bei der Küche ab. Blöd nur, wenn man nicht alle Schriftzeichen der japanischen Sprache kennt und auf die Bildchen auf dem Automaten angewiesen ist: Isaac wollte nur warme Nudelsuppe, sogenannte Ramen, essen, doch hat versehentlich eisgekühlte Nudelsuppe bestellt. Guten Appetit!

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Kommentare: 1
  • #1

    JEAB (Dienstag, 25 August 2015 08:01)

    Total lecker die japanische Version von Gazpacho!