Tag 15: Das hat Osaka zu bieten

Achtung, vorgegriffen: Nicht viel.

Heute möchte ich mal etwas ansprechen, das mir eigentlich schon am ersten Tag in Japan aufgefallen ist. Zunächst einmal:


In japanischen Bahnen ist es nicht anders als in denen in Deutschland: Eine Nation schaut auf ihre Mobiltelefone. Doch gegenüber Deutschland (und dem Rest der Welt) gibt es einen bemerkenswerten Unterschied: In Japan sind Klapphandys doch tatsächlich noch eine Sache.


Gefühlt die Hälfte aller Einwohner benutzt ein solches, eher altmodisches Gerät, das so manchem Deutschen schon gar kein Begriff mehr ist - die andere Hälfte scheint iPhones zu verwenden.

Nette Burg

Osakas berühmteste Sehenswürdigkeit ist wohl die Burg Osaka. Sie liegt inmitten eines großzügigen Parks, recht zentral in der Stadt. Die Burganlage trennt ein Wassergraben, der mittlerweile teils ausgetrocknet ist, vom restlichen Park.

 

In der Anlage befinden sich mehrere gut erhaltene Häuser aus der Entstehungszeit im 16. Jahrhundert, ein Museum und natürlich die Burg an sich.

 

Diese beinhaltet ihrerseits ein Museum, das die Geschichte der Burg wiedergeben soll. Hier finden sich originale Waffen, Rüstungen und Gemälde sowie Nachbildungen von Schlachten wieder. Die Ausstellung ist nett arrangiert, ist aber kein Muss.

 

Von der achten Etage der Burg aus ist der Ausblick überraschend weitreichend. Da die Stadt auch nicht so dicht bebaut ist, kann man weite Teile der Stadt und des Umlandes sehen.

Schönes Aquarium

In Osaka gibt es nicht sonderlich viele Sehenswürdigkeiten. Im Grunde genommen hat unser Reiseführer uns sogar davon abgeraten, hierher zu kommen.


Die Burg Osaka soll eine der lohnende Plätze hier sein, einer der anderen soll der Hafen der Stadt sein. Es geht hierbei weniger um die Anlegestellen für die Schiffe, sondern um die Gebäude in der Nähe: Es wurde ein Maritim-Museum errichtet, das allerdings keine große Ausstellung haben soll.


Dafür besuchen wir heute ein anderes Gebäude im Hafenviertel: Das Aquarium Osaka, auch Osaka Maiyukan geschrieben. Mit der Bahn bis Osaka-ko gefahren, finden wir den Weg zum Aquarium sehr einfach, da eine idiotensichere Beschilderung den Weg weist. Es lohnt sich, abends zu kommen, da es zu dieser Zeit kaum Besucher gibt.


Mit Eintrittskosten von 2.200 Yen pro Person gehört das Aquarium zu unseren teuersten Ausflugszielen, doch es lohnt sich. Die Becken sind schön gestaltet, Abwechslung ist gegeben und die Atmosphäre wird von Musik und Beleuchtung verschönert.


Besonders erlebenswert: Der Bereich im Aquarium, in dem man den ein oder anderen Meeresbewohnern berühren darf. Wer hätte gedacht, dass der Rücken von Rochen so glitschig sein kann?

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