Tag 13: Ruf des Bambuswaldes

Ein Hauch von Frieden in einer hektischen Welt.

Fun Fact: Im Bad bei ist unserer Wohnung ist ein Waschbecken mit aktivem Wasserhahn auf der Toilette angebracht.


Jedes Mal, wenn die Spülung aktiviert wird, beginnt das Wasser auszulaufen und fordert einen geradezu dazu auf, sich die Hände zu waschen. Ein Handtuch hängt auch in der Nähe.

Wo Becher noch aus Bambus hergestellt werden

Unser Weg der Besichtigung Kyotos führt uns heute an eine etwas abgelegenere Stelle: Den Wald Arashiyama im Westen Tokyos, in dem Bambus die Bäume überragt.


Nach einer kurzen Bahnfahrt vom Hauptbahnhof Kyotos kommen wird auch schon in der Nähe des Zielorts an und sind überrascht über die großzügige Beschilderung "Bambuwald: Hier entlang!". Anscheinend gab es eine Zeit, in der viele Touristen hier waren.


Der beschilderte Weg führt uns an Häusern von Anwohnern vorbei, über eine Brücke, mehrere Bahngleise und schließlich in den Bambuswald. Es ist sehr beeindruckend, wie mächtig diese sonst so schmalen Gewächse wirken können.


Weiter dem Weg folgend, kommen wir auch an vielen Souvenir-Shops vorbei, in denen aus Bambus hergestellt Ware verkauft wird. Unter anderem Besteck, Dekoration, Pfeifen, Spielzeug und vieles mehr. All das scheint von guter Qualität und fairem Preis zu sein.


Die Wanderroute führt über einen Umweg zurück zur Bahnstation. Auf halbem Weg zurück kommen wir an einer Tempelanlage vorbei - ja, davon gibt es in Kyoto reichlich. Wir nehmen uns die Zeit, sie zu besichtigen und machen sogar einen Abstecher in die Gärten, die zur Meditation einladen. Tatsächlich versuchen wir, so blöd das klingen mag, innere Ruhe zu finden.

Im Shopping-Fieber

So viel zum inneren Frieden. Kaum sind wir wieder in der Nähe unserer Unterkunft, begeben wir uns in den nah gelegenen Einkaufsdistrikt.


In Japan ist es wirklich einfach, Geld loszuwerden. Bist du ein Liebhaber von Anime und Manga, findest du in vielen Geschäften die luxoriösesten Ausgaben, die schrägsten Zusatzinhalte, die teuersten Merchandise-Produkte.


Auch sonst findet man in japanisches Kaufhäusern, meist auf 10 oder mehr Etagen, eine riesige Produktauswahl. Von günstig bis teuer, gebraucht bis neu, dezent bis schrill, es ist alles dabei. Das trifft übrigens nicht nur auf Anime und Manga, sondern auch auf so banale Dinge wie Küchenausstattung zu.


Doch nicht nur die enormen Kaufhäuser laden zum Einkaufen ein - gerade die Vielzahl an kleinen, aber schön eingerichteten Laden des Spezialbedarfs werden mir noch den letzten Yen aus der Tasche ziehen, befürchte ich.


Man schaue sich nur das Bild über diesen Absätzen an. In einem spezialisierten Laden, an dem wir heute zufällig vorbeigekommen sind, verkauft man Stempel. Diese Stempel sind allerdings größer als so viele Männerschuhe und teuerer als eine Nacht im Vier-Sterne-Hotel.

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